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Yazan AYNUR KIRCI WIEN
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22.01.2011 20:56 |
Im Rahmen des Projekts „Türkische Literatur zu Gast in Wien“ das ZAMAN Österreich gemeinsam mit den Büchereien Wien durchführt, kam der bekannte türkische Autor Sadık Yalsızuçanlar im Dezember nach Wien. Wir sprachen mit ihm über die Themen, die ihn bewegen: über Sufismus und den modernen Menschen.
Herr Yalsızuçanlar, können Sie sich unseren LeserInnen bitte vorstellen? Ich wurde in Malatya geboren. Mein Vater hatte ein Sommerkino in Malatya, das „Cinema Paradiso“. Dieser Umstand hat natürlich dafür gesorgt, dass ich mich bereits in meiner Kindheit für Filme interessiert habe. Später habe ich mich immer intensiver mit dem Kino beschäftigt. Besonders die Beziehung zwischen Kino und dem Träumen hat mich interessiert, und so habe ich ein Buch mit dem Titel „Traumkino“ geschrieben. Ich habe an der Hacettepe-Universität Turkologie studiert, mich danach für Literatur interessiert und begonnen, Kurzgeschichten und Romane zu schreiben. Anschließend begann ich, beim staatlichen Sender TRT als Filmemacher zahlreicher Kulturdokumentationen zu arbeiten. So gehören Literatur, Kino und Fernsehen zu meinen Hauptinteressen. Ebenso alles, was mit moderner Kommunikation zu tun hat. |
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Yazan C. Bahadır Yüce
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15.01.2009 16:26 |
Die gerade erst veröffentlichte Erzaehlung “Phönix” von Sadık Yalsızuçanlar, scheint ein guter Anfang dafür zu sein, sich der Welt des Dichters Misri , der mitunter der staerkste und feurigste Dichter der mystischen Literatur ist, zu nehern. Allen voran sei erwehnt: Phönix ist kein historischer Roman. Yalsızuçanlar ist ein Schriftsteller mit Mass. Selstverstendlich ist er nicht einer literarischen Gewöhnlichkeit und Unwissenheit verfallen, das Leben Niyazi Misris in einem einfachen Roman zu schildern. |
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Yazan Nachwort von Beatrix Caner
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26.09.2008 21:11 |
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 Sadik Yalsızuçanlar, 1962 in der Stadt Malatya geboren, gehört heute zu den bemerkenswertesten Literaten der Türkei. Wie der berühmte türkische Autor und Kritiker Enis Batur es ausdrückte: Yalsızuçanlars Vorliebe für islamisch-mystische Themen war der Grund für seine »späte Entdeckung« - in der Türkei gehören heute noch die erfolgreichsten Autoren eher zu den Linken als zu den Konservativen. Tatsächlich ist die Mischung, aus der das Werk dieses ungewöhnlichen Literaten besteht, sehr selten - vielleicht sogar beispiellos in der jüngeren türkischen Literatur. So wie eines seiner großen Vorbilder, Ahmet Hamdi Tanpınar (1901-1962), schöpft auch er aus dem Schatz von »Ost und West«. In seiner zarten, von Liebe dominierten Poetik findet man Spuren von Heidegger und Sartre, ebenso von den klassischen Mystikern Yunus Emre, Mewlana und Ibn Arabi - und natürlich von den modernen türkischen Literaten Ahmet Hamdi Tanpınar und Bilge Karasu -, sowie genuine, lyrische Bilder. |
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Yazan SadıK YalsıZuçanlaR
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18.09.2008 16:45 |
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 İn seinemRoman Glas und Diamanten erzehlt Sadik Yalsizucanlar von der inneren Reise eines Kameramannes zu seiner Selbst , eine Reise, die einhergeht mit der tatsechlichen Reise in die Stadt Kars- eine Stadt unter anderem auch thematisiert im Roman Schnee von Orhan Pamuk. Ein fünfköpfiges Team macht sich mitten im Winter auf die Reise nach Kars. Ziel ist eine Dokumentation über die Stadt und ihrem wohl wichtigsten Bürger, eine islamisch- religiöse Heiligkeit namens Harakani, die vor Jahrhunderten (tatsechlich) in dieser Stadt lebte. Die Hauptfigur dieses Romanes ist ein Kameramann. Er lebt von seiner Frau getrennt. |
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Yazan von sadik yalsizucanlar
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14.09.2008 23:21 |
 Damals, als er herkam, sprach der Scheich von dem Punkt. Jetzt fiel es ihm schwer, sich zu erinnern, wo er stehen geblieben war. Der Wanderer schlug ihm vor: »Herr, beginnen Sie mit der Fatiha1.« Der alte Mann lächelte: »Beginnen wir also am Anbegin...« Dann rief er die Worte desPropheten in Erinnerung: »Das ganze Heilige Buch ist in der Fatiha, die Fatiha in der Bismillah2, die Bismillah in dem Buchstaben B, den Buchstaben B wiederum birgt ein trennender Punkt. Ich also bin jener trennende Punkt.« Der Scheich sprach weiter: »Diese Worte wurden von Sprache zur Sprache überliefert und sind bis heute erhalten geblieben. |
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