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Eine Rezension über den Roman “Birdenbire” von Sadık Yalsızuçanlar
Yazan Von Efe Ertem   
17.06.2013 23:45
 Die neue Erzaehlung “Birdenbire” von Sadık Yalsızuçanlar, die den Leser teilhaben laesst an der Reise eines Üniversitaetsgelehrten vom Verstand zum Sinn, vom Raum zur Erhabenheit über jeglichen Raumes, besteht aus Haltestellen, die den Konfort des Geistes und des Herzens brechen. İn seiner alegorischen Einfachheit zwischen dem Gestern und dem Heute und seinem sufistischem Tiefgang ist das Buch ein Roman über das Finden.

“İch war übergegangen in seine Wahrnehmung.mit diesem Übregang verschwand meine Wahrnehmung und mein Selbst. Weder das İch noch das du existierte. Zu dieser Zeit lernte ich, dass mein Name “Lamekan” war.

Sadık Yalsızuçanlar führt seine Leser wieder auf eine neue Reise. Für manch einen ein leichter, einen anderen ein erschwerlicher Weg! Dieser Weg führt von den Haeusern Anatoliens mit ihren Waenden aus Lehm über Stock und Stein durch Anatolien zu den hintereinander aufgestellten riesigen Bauten der Staedte-mit dem Geiste eines Derwisches. “Birdenbire” ist das Buch über das “Neuschaffen”mit einem “derwischem” Herzen, über das Geschehene und das Geschende. Der Roman, der den Leser über den Universitaetsgelehrten Mustafa teilhaben laesst an einer Reise vom Verstand zum Sinn, vom Ort über diue Erhabenheit jeglichen Ortes, besteht aus Haltestellen, die den Konfort des Geistes und des Herzen, der Seele brechen.

Die Aussage des Verrückten“Der Tod existiert” und des Heiligen(*) Worte “nur wer bereit ist sein Leben/sein Selbst zu opfern, wird den Geliebten(*) finden” entstammen der gemeinsamen Heimat Anatolien- dies und die Übergaenge mustafas “von einem Zustand zum anderen” lassen sich assoziieren mit Strassenlaternen, die einen langen Weg entlang aufgestellet sind. Jeder (Seelen-) Zustand berührt einen anderen, überschneiden sich und manchesmal gehen die Zustaende ineinander über und führen so fort. Obwohl  Mustafa sich über seine Liebe zu Elif im Klaren ist, ist er doch ahnungslos gegenüber über seinem Zustand der “Ergebenheit”mit eben dieser Ahnungsloigkeit überwindet er sein Verlangen und seine brennende Suche nach (göttlicher) Freundschaft und dem was daraufhin folgt- dem göttlichem Geheimnis- führt ihn an die Tür der Weisen. İst es jedoch nicht ein İrrglaube, anzunehmen, dass der  Ort, an den man gelangt, die letzte Station der Reise ist? Gibt es nicht immer ein Folgendes auf dem Folgendem? Und dann gibt es weder ein Vor noch ein Zurück…”Sehend wirst Du erblinden, wissend wirst Du in den Zustand des nicht wissenden kommen, hörend wirst ertauben, trinkend wirst Du dürstend, dürstend wirst Du trinken. Und all das wird mit der Zeit an Bedeutung verlieren. Eines nach dem anderen werden die Dinge verschwinden, verwischen. Nichts wird mehr übrigbleiben…” Dies ist ein Weg, in dem weder das “Nichts”, noch das “Eine” und das “Ding” übrigbleiben. Es ist der Weg, den Mahrem Abi (aelterer Bruder) wie folgt beschrieb: “Nur wenn Du Dich selbst zurückziehst, wird Dein Schöpfer übrigbleiben.” “Von İnnenher nach İnnen hin findet die Askese der Heiligen/Findenden statt, Du und der Schöpfer- das steht noch immer für die Zweisamkeit. Ziehst Du dich zurück, wird Er überbleiben. Wo nur Er st, da schwindet die Wahrnehmung. Wenn die Sonne aufgeht, verblassen alle Lichter.”

“Sofern man sein Selbst nicht opfert, wird man den Geliebten nicht finden. Jeder Liebende muss seinem blindem Heil/Geschick der Kerbela folgetun. Jeder Mensch wird in seinem Leben diese Erfahrung machen müssen. Als Derwisch gilt, wer sich von allem Weltlichem abwendet, wer die Zweisamkeit verlaesst, wer befreit ist von der Lüge und gereinigt von allen Gelüsten. Nur so wirst du es wissen. Du wirst es nicht finden, wenn Du es nicht weisst,” waren die Worte Necats, der der grösste geistige Führer des jungen Mustafas, der auf der Suche nach dem Geheimnis war. Kızılcabölük war der Name eines Dorfes an der Aegais, ein Dorf, das eine der verschiedenen Haltestellen Mustafas für seine “Unterweisung” war. Begleitet von einem aktuellen Hintergrund der heutigen Türkei, begnetet der Roman dem Leser.
Yalsızuçanlar, der seinen Roman in einer das Heute und das Gestern umfassenden alegorischen Einfachheit und einer sufistisch/mystischen Tiefe gewoben hat, laesst sich unter anderem verstehen als ein Vorwort eines Führers, der alle Mustafas, die auf der Reise sind, hinführt zur Liebe:”Die Reise geht fort. Alles führt wieder zum Anfang. Nur im Nichts hört sie auf. Mit dem Sein kommt man nicht an den Anfang. Das Nichts jedoch ist nur erschwerlich erreichbar. Der Honig laesst sich nicht einen Behaelter/Gefaess für Teer füllen. Das Gefaess muss gereinigt werden. Das Herz muss geöffnet werden. Du musst sehen, was in deinem Herzen ist.Zu İhm wirst Du nur durch İhn, mit İhm gelangen. Ein jeder Weise hat auf diesem Weg eine Art von Spuren hinterlassen, eine Spur folgt der anderen. Mit einem Wort alles geschieht von Einem zum Einem. Von Einem zum Einem…”

Alles geschieht “Von Einem Zum Einen”
Von Efe Ertem

 
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